Raus aus der Corona Krise

Corona und die damit einhergegangenen Einschränkungen für das öffentliche Leben haben vielen Unternehmern, Gründern und Firmen schwer zugesetzt. In den Medien hört man nun an jeder Ecke von Hilfspaketen, doch was kann man sonst tun um sich und sein Unternehmen gerade jetzt zu stärken?

 

Nutzt die neu gewonnenen Möglichkeiten

 

Die Bildschirmzeit der der Deutschen ist seid Beginn der Maßnahmen deutlich gestiegen. Das heißt immer mehr Menschen und auch Firmen nutzen Social Media, surfen im Internet oder shoppen online. Hier ist der erste Punkt um das geänderte Userverhalten für sich zu nutzen.

Unternehmen die zuvor noch nicht online präsent waren sollten die Zeit nutzen sich jetzt einen Plattform (Website, Onlineshop, Social Media Accounts) aufzubauen. Das geht teilweise sehr schnell und kann auch im kleinen Rahmen gestartet und im Nachhinein größer aufgebaut werden. Das selbe gilt für Unternehmen die schon über einen online Präsenz verfügen. Bauen Sie diese auf, aktualisieren Sie Ihre Inhalte und nutzen Sie die Zeit Ihr Konzept zu überdenken. So können Sie teils eingestaubten Seiten neues Leben einhauchen und vorhandene Mittel optimal nutzen.

Zur Zeit sind die Kunden nicht mehr auf der Straße, im Geschäft, im Kaffee oder auf Events. Bringen Sie Ihr Unternehmen also zum Kunden - auf die Bildschirme!

 

Nutzt die vorhandene Zeit

 

Unternehmer die aufgrund der geltenden Bestimmungen schließen mussten und nun nicht weiterarbeiten können sollten genau jetzt das beste aus dieser gewonnenen Zeit machen. Nutzen Sie die Zeit um Arbeitsabläufe zu strukturieren, die lang vernachlässigte Ablage zu erledigen und vor allem: Entwickeln Sie neue Ideen! Was kann Ihr Unternehmen um stark aus der Krise zu gehen? Dies kann ein neues Produkt, eine neue Leistung, oder auch effizienteres Arbeiten sein. Überlegen Sie was Sie sonst schon lange starten wollten, oder welche Idee Sie im Kopf haben, die Sie aus Zeitmangel nie realisiert haben. Jetzt ist die Zeit zu handeln und nicht mehr zu warten. Aktiv sein und nach vorne schauen ist der beste Weg sich nicht runterziehen zu lassen.

 

Nutzt neue Strukturen und Abläufe

 

Durch die Umstellung auf's Homeoffice arbeiten viel Unternehmer, sowie ihre Angestellten zu Hause. Das beinhaltet im ersten Moment eine gewissen Umstellung. Hat man sich aber daran gewöhnt, Meetings per Zoom, Skype und co. abzuhalten, stellt man schnell fest, dass Gespräche und Meetings teils effektiver sind. Durch die einfachen Möglichkeiten, zum Beispiel während einer Videokonferenz Dokumente und Dateien untereinander zu teilen, und diese auch gleich auf dem Rechner zu haben, fallen viele Schritte weg - ganz zu schweigen vom anderen Faktoren die einem unbewusst Arbeitszeit rauben, wie zum Beispiel der kleine Plausch in der Kaffeeküche.

Arbeitsabläufe müssen zwangsweise vereinfacht und überdacht werden und die Zusammenarbeit trotz räumlicher Trennung zu gewährleisten. Hier ist nun die Chance die neuen Tools und Abläufe auch weiter für sein Unternehmen zu nutzen. Sind die Mitarbeiter erst eingearbeitet kann das nächste Kundengespräch oder Meeting in Zukunft vielleicht auch per Videokonferenz gehalten werden. So spart man Fahrtwege, Wartezeit und Kosten. Vielen fällt auf, dass Sie in der neuen Situation sogar produktiver sind, da die Ablenkung fehlt. So wird zum Beispiel die selbe Arbeit in 6 Stunden statt 8 Stunden erledigt - und das ohne Stress. Das wäre auch in manchen Unternehmen ein Anreiz vielleicht über den 6 Stunden Tag, wie er bereits in Schweden weit verbreitet ist, nachzudenken.

 

Speziell für Unternehmen die schließen mussten: Nutzt das Internet

 

Unternehmen die schließen mussten, hat es zur Zeit besonders hart getroffen. Auf vielen Plattformen wird mittlerweile Gutscheinverkauf angeboten um zumindest noch für ein bisschen Cashflow zu sorgen. Aber nur mit Gutscheinen alleine ist es leider häufig nicht getan. Nutzen Sie die Möglichkeit und bauen Sie sich jetzt zusätzlich einen kleinen Onlineshop auf. Dieser kann mit Ihrer bestehenden Website verbunden werden, oder auch allein stehen. Und nein, es muss nicht immer teuer sein, viele Websitesysteme bieten bereits kostenlose oder sehr günstige Shopsysteme und Erweiterungen an. Zudem gibt es auch gerade für kleine Unternehmen leicht kalibrierbare günstige Alternativen.

Hier muss auch nicht gleich das gesamte Sortiment eingepflegt werden, aber zum Beispiel die neu eingetroffene Frühjahrs- oder Sommerkollektion bleibt so nicht unausgepackt in den Kartons. Artikel der Vorherigen Saison können hier zum Beispiel auch extra mit Prozenten verkauft werden. So bleiben diese Dinge nicht als Ladenhüter liegen, wenn die Maßnahmen vorbei sind, und Sie Ihr Geschäft wieder öffnen können.

 

Die Möglichkeiten sind vielfältig. Unter dem Hashtag #supportyourlocal werden gerade kleine Geschäfte auf den Sozialen Medien nach vorne gebracht. Nutzen Sie dies für sich um zu zeigen, dass Sie noch da sind. Und wenn Sie keinen Shop haben, teilen Sie regelmäßig Bilder Ihrer Produkte und bieten hierüber vielleicht eine telefonische Bestellung an.

 

 

Zusammenfassung:

 

Das wichtigste in dieser Zeit ist einen kühlen Kopf zu bewahren und die Chancen die sich aufzeigen zu erkennen und zu nutzen. Im besten Fall entstehen daraus viele positive neue Veränderungen und Dinge mit denen Sie nicht gerechnet haben.

 

Bleiben Sie gesund!

Autor: Janina Porsch